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Miracle Fruit

Wie der Name, so die Frucht! Sie ist tatsächlich eine kleine Wunderbeere, die „Miracle Fruit“, wie sie international bezeichnet wird. Ihre Wirkung ist fast unglaublich: Hat man sie eine Minute lang im Mund, so wird Saures plötzlich süß. Dann schmeckt sogar eine Zitrone richtig gut! Aber der Reihe nach: Wo kommt sie eigentlich her, die kleine, nur 2-3 cm lange Beere? Ursprünglich stammt sie aus Afrika. Schon 1725 hat sie der französische Forscher Chevalier des Marchais in Westafrika beschrieben. Heute wird die Miracle-Frucht in einigen tropischen oder subtropischen Ländern angebaut, vor allem in Florida/USA sowie in Asien.

Miracle Fruit

Der Geschmack der Miraclefruit ist eher unscheinbar, ein wenig erinnert er an Moosbeeren bzw. Cranberries. Leider ist sie in frischem Zustand nur kurz haltbar – sonst hätte sie mit Sicherheit viel früher einen Siegeszug rund um die Welt angetreten. Ihre häufigste Verbreitung findet die Miracle Fruit deshalb in Form von Tabletten, die aus der Frucht zubereitet werden. In dieser praktischen Tablettenform entwickelt sie sich in den letzten Jahren zu einem echten Renner.

Was steckt drin in der Wunderbeere?

Berühmt wurde die Miracle-Frucht durch einen ganz besonderen Inhaltsstoff: ein Glykoprotein mit dem bezeichnenden Namen Miraculin. Dieses Protein ist es, das für die überraschenden Effekte der Geschmacksverwandlung sorgt. Offenbar ist Miraculin in der Lage, die Geschmacksknospen der Zunge vorübergehend zu überlisten. So reagieren die Rezeptoren für „süß“ plötzlich auch auf Säuren, die üblicherweise sauer oder bitter schmecken. Aber keine Angst: schädlich ist das nicht und irgendwelche Nebenwirkungen sind auch nicht bekannt. Nach zwei bis vier Stunden ist die Wirkung wieder verflogen.

Vom Nutzen der Miracle Frucht

Besonders rasant verbreitet sich die Wunderbeere – vorzugsweise in Pillenform – in Partykreisen. Das ist zwar nicht unbedingt nützlich, aber schön, zumal es sich um ein reines Naturprodukt handelt und Miracle damit auch auf „anständigen“ Partys gut ankommt. Es ist ein echtes Erlebnis für die Partygäste, wenn sie den Geschmack von Zitronen, Essiggurken, Tabasco oder sauren Äpfeln einmal ganz anders erfahren. Richtig freuen können sich aber wohl zukünftig Diabetiker. Mit der Miracle Fruit bekommen sie ein natürliches Süßungsmittel an die Hand, das nicht mehr den unangenehmen Nachgeschmack von künstlichen Süßstoffen hat. Und wer abnehmen möchte, der kann ebenfalls Zucker ganz einfach durch die Wunderbeere ersetzen. Als Nahrungsmittelzusatz einfach ideal! In Japan ist sie als entsprechendes Mittel bereits zugelassen, in den USA und in der EU hinkt die Zulassung noch etwas hinterher – möglicherweise auf Druck der Zuckerindustrie, für die Miracle Früchte sich zu einer enormen Konkurrenz entwickeln könnten.

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