Produkte aus der Miracle Fruit
Die Wunderbeere (Synsepalum dulcificum) trägt ihren Namen nicht umsonst, denn die rote Beere, von der Größe einer Olive, vollbringt wahre Wunder mit den Geschmacksnerven auf der Zunge. Die aus dem westlichen Afrika stammende Frucht verwandelt Saures oder Scharfes in Süßes. Möglich macht dies eine Manipulation der Gustatorischen Wahrnehmung, also der Geschmackswahrnehmung, für die der Inhaltsstoff Miraculin verantwortlich ist. Seit ihrer Entdeckung im Jahre 1725 erfreut sich die Miraclefruit wachsender Beliebtheit.
In den vergangenen Jahren hat sich im asiatischen Raum sogar ein Party-Trend entwickelt: So genannte "Miracle Frooties", kleine Pillen mit dem Extrakt der Wunderbeere, werden eingenommen und kurz darauf ist es kein Problem mehr, in eine saure Zitrone oder eine scharfe Chili-Schote zu beißen. Was zuvor noch ungenießbar war, schmeckt nun zuckersüß. Diese außergewöhnliche Fähigkeit der Beere versucht man sich nun vielerorts zu Nutze zu machen. So gibt es in Japan einen Trend, die Miraclefruit bei Diäten zum Einsatz zu bringen. Spezialisierte Bars und Cafés bieten besonders kalorienarme, extrem saure Naschereien an und reichen dazu Wunderbeerentabletten. Plötzlich werden die sauren Früchte zu absoluten Leckerbissen. Auf diese Weise sollen die Pfunde purzeln.
Die Wunderbeerentabletten lassen sich aber auch in die tägliche Küche gut integrieren. In Kombination mit Zitronen, Limetten, Orangen, Rhabarber und Grapefruit ergeben sich wahre Geschmacksexplosionen. Speisen und Getränke, die sonst beinahe ungenießbar sauer sind, werden nun - ohne den Einsatz von Zucker oder Süßstoffen - angenehm süß. So lässt sich zum Beispiel eine Vielzahl leckerer, zuckerfreier Cocktails kreieren. Der spezielle "Wunderbeere-Cocktail" kombiniert beispielsweise je eine halbe Zitrone und eine halbe Limette mit einer halben Wunderbeerentablette anstatt mit Rohrzucker. Grapefruitsaft, Orangenbitter und Rum dazu, schon ist der Cocktail fertig. Auch beim sonst sehr bitteren "Thornton Cocktail" (aus bitterem Cynar-Likör, Peychaud's Bitters, Zitronensaft und Sirup) wirkt die Tablette wahre Wunder: Vor dem Trinken eine der geschmackslosen Tabletten auf der Zunge zergehen lassen und dann den Cocktail genießen.
Nicht nur Cocktails, sondern auch diverse Speisen profitieren von der geschmacksverändernden Wirkung der Beere: Apfelstrudel aus sauren Äpfeln wird so zu einem zuckerfreien und dennoch süßen Gebäck, das sich bedenkenlos schlemmen lässt. Auch hier wird die Wunderbeerentablette vor dem Verzehr eingenommen. Die Beere eröffnet ganz neue Möglichkeiten für die Küche: Ob Früchtekompott aus saurem Obst, Rhabarber- oder Apfelkuchen oder Chili con Carne – alles was Ihnen sonst zu scharf oder zu sauer erschien, wird nun zum angenehmen Geschmackserlebnis. Auch im Tee, kombiniert mit Lychee und Rosenblüten, Zitrone oder schwarzem Tee, vollbringt die Miraclefruit wahre Wunder.
Ausgewählte Nahrungsergänzungsmittel, Tees, Pulver, Dragees, Kapseln und Bücher rund um die Miracle-Fruit, die Acai-Beere und die Goji-Beere finden Sie in unserem Miracle-Fruit-Shop. Für alle, die ohne die "magische Wirkung" der Miracle-Fruit süße Früchte genießen möchten: www.erdbeerpflanzen.net.
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